Ein Urlaub mit Hund beginnt oft schon bei der Autofahrt. Die Leine liegt bereit, das Körbchen wird eingepackt und Ihr Hund spürt meistens schon ganz genau, was bevorsteht. Für viele Hundebesitzer ist das Auto daher die bevorzugte Art zu reisen. Und das nicht nur weil es praktisch ist, sondern weil die Reise mit dem eigenen Auto Ruhe und Flexibilität bietet.
Ob ein Kurztrip innerhalb Deutschlands oder eine längere Reise ins Ausland: Eine gute Vorbereitung macht den Unterschied zwischen einer stressigen Fahrt und einem entspannten Urlaubsstart mit Ihrem Vierbeiner.
Mit dem Auto zu reisen gibt Ihnen Freiheit. Sie entscheiden selbst, wann Sie aufbrechen, wie oft Sie Pause machen und welche Route Sie nehmen. Gerade wenn Sie mit einem oder mehreren Hunden unterwegs sind, ist das ein großer Vorteil. Mal eben anhalten für einen kurzen Spaziergang, etwas trinken oder eine Pause einlegen – alles kein Problem.
Für Ihren Hund ist das Auto zudem oft ein vertrauter Ort. Das macht das Reisen deutlich entspannter als zum Beispiel das Fliegen. Besonders bei längeren Strecken merkt man, dass Hunde sich in einer bekannten Umgebung spürbar wohler fühlen.
Während einer Autofahrt mit Hund ist Sicherheit das A und O. Ein Hund, der frei im Auto umherläuft, kann schnell zur Gefahr für sich selbst und für Sie werden. Ob Sicherheitsgurt, Transportbox oder Hundegitter: Eine geeignete Sicherung ist nicht nur sinnvoll, sondern in vielen europäischen Ländern sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Neben der Sicherheit spielt auch der Komfort eine wichtige Rolle. Sorgen Sie für eine gemütliche Liegefläche, ausreichend Frischluft und haben Sie immer frisches Wasser griffbereit. Bei längeren Fahrten empfehlen sich regelmäßige Pausen, damit Ihr Hund sich strecken und entspannen kann.
Achten Sie außerdem auf die Temperatur: Ein Auto heizt sich an warmen Tagen extrem schnell auf – selbst bei kurzen Stopps. Lassen Sie Ihren Hund daher niemals allein im Fahrzeug zurück. Im Sommer kann es zudem helfen, früh morgens oder am späten Nachmittag zu reisen, wenn die Temperaturen angenehmer sind.
Wer mit dem Hund ins europäische Ausland reist, muss einige Voraussetzungen erfüllen – die in den meisten EU-Ländern einheitlich geregelt sind. In der Regel benötigen Sie:
Einige Länder wie Norwegen oder Finnland verlangen zusätzlich eine Entwurmungsbehandlung. Außerdem können Vorschriften gelten, wie Ihr Hund im Auto transportiert werden muss. Prüfen Sie daher vorab nicht nur die Einreisebestimmungen Ihres Urlaubslandes, sondern auch die der Länder, durch die Sie auf der Durchreise sind.
Dann lohnt es sich, die Autofahrten schrittweise aufzubauen. Nicht jeder Hund ist an lange Fahrten gewöhnt. Ein paar Trainingsfahrten vorab helfen Ihrem Vierbeiner, sich ans Reisen zu gewöhnen.
Beobachten Sie dabei aufmerksam, wie Ihr Hund auf die Fahrt reagiert. Manche Hunde leiden unter Aufregung oder Reisekrankheit – in diesem Fall ist es ratsam, kurz vor der Abfahrt nichts zu füttern und ruhig zu fahren. Auch Ihre eigene Stimmung überträgt sich auf Ihren Hund: Je entspannter Sie sind, desto wohler fühlt sich Ihr Vierbeiner.
Eine gute Vorbereitung macht den Unterschied. Packen Sie die wichtigsten Dinge so ein, dass Sie unterwegs schnell darauf zugreifen können:
Nehmen Sie außerdem etwas Vertrautes mit, zum Beispiel eine Decke, ein Körbchen oder ein Lieblingsspielzeug. Das gibt Ihrem Hund Sicherheit, sowohl im Auto als auch am Urlaubsort. Reisen Sie mit mehreren Hunden, achten Sie auf ausreichend Platz und genügend Ruhepausen für alle.
Wer mit dem Auto und dem Hund ins Ausland reist, sollte sich auch über Verkehrsregeln und Kosten im Klaren sein. In vielen europäischen Ländern sind Vignetten oder Mautgebühren fällig.
In Frankreich wird auf zahlreichen Autobahnen Maut erhoben, die Kosten richten sich nach Strecke und Route, bezahlt werden kann bequem per EC- oder Kreditkarte. Länder wie die Schweiz, Österreich, Slowenien und Tschechien verlangen für bestimmte Straßen eine Vignette, die oft online im Voraus oder an Tankstationen kurz vor der Grenze erhältlich ist.
Darüber hinaus haben immer mehr Städte Umweltzonen eingerichtet, für die eine Umweltplakette Pflicht sein kann. Dies gilt unter anderem in Teilen Frankreichs und Deutschlands. Informieren Sie sich daher rechtzeitig, welche Regelungen für Ihre Route und Ihr Reiseziel gelten. So vermeiden Sie unerwartete Kosten und starten entspannt in Ihren Urlaub mit Hund.
Und dann ist es so weit: Die Fahrt liegt hinter Ihnen, die Tür geht auf und Ihr Hund schnuppert neugierig in die neue Umgebung. Neue Gerüche, frische Luft und jede Menge Zeit, gemeinsam auf Entdeckungsreise zu gehen.
Ob ein Ferienhaus mit umzäuntem Garten in Deutschland oder eine hundefreundliche Unterkunft mit vielen Hunden – mit der richtigen Vorbereitung wird die Autofahrt schon zum ersten Highlight Ihres Urlaubs mit Hund.
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Willkommen bei Urlaub auf Pfoten. Seit 2010 haben wir uns auf das Thema Urlaub mit Hund spezialisiert und bis heute lieben wir die Suche nach dem perfekten Ferienhaus mit Hund. Natürlich immer mit dabei ist unser eigensinniger, treuer Gefährte Mattie.
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Das Team von Urlaub auf Pfoten