Reisen mit Hund - Tips

Viele Hunde finden den Urlaub ein spannendes Abenteuer und reisen gerne mit Ihnen mit. Sie sollten jedoch einiges beachten, so dass Ihre Reise nicht zu einer unbequeme Erfahrung für Ihren Hund wird.


Die Vorbereitungen

Eine gute Vorbereitung hilft Ihnen, Ihren Urlaub entspannt zu beginnen. Dies beginnt schon bei der Urlaubsplanung. Stimmen Sie Ihr Reiseziel auch auf die Bedürfnisse Ihres Hundes ab. Planen Sie eine lange Fahrt oder ist Ihr Hund ein sehr unruhiger Beifahrer? Ihr Tierarzt kann Ihrem Hund ein leichtes Beruhigungsmittel verschreiben.

Wenn Sie ins Ausland verreisen möchten, erkundigen Sie sich am besten vor dem Buchen der Reise nach den Einreisebestimmungen Ihres Ziellandes. Aber auch die Einreisebestimmungen aller Länder die Sie durchqueren müssen Sie beachten.

Planen Sie Ihre Reise in Etappen, so dass Ihr Hund genügend Bewegungsmöglichkeiten bekommt. Planen Sie eventuell Zwischenübernachtungen mit ein oder suchen Sie entlang Ihrer Route nach schönen Wandergebieten, etwas abseits der Autobahn.

Kaufen Sie vor Reiseantritt Hundefutter für die ersten Tage und vergessen Sie auch nicht Lieblingsspielzeug und Reisezubehör wie z.B. Maulkorb und Leine mit einzupacken.

In manchen Fällen können Sie Ihren Hund besser zu Hause lassen. Suchen Sie rechtzeitig eine gute Tierpension oder einen lieben Hundesitter. Dann wissen Sie Ihren Vierbeiner auch in der Urlaubszeit in guten Händen.


Reisen mit dem Auto

Die meisten Hundehalter fahren mit dem Auto in den Urlaub. Dies ist sicherlich die einfachste Art zu Reisen wenn Sie einen oder mehrere Hunde besitzen, denn Sie können ganz dem Bedürfnis Ihres Hundes folgen und viele Pausen machen.

Gewöhnen Sie Ihren Hund an das Autofahren und üben Sie regelmäßig kleine Strecken. Eine Belohnung nach der Fahrt macht Ihren Hund zum begeisterten Beifahrer.

Dennoch werden manche Hunde reisekrank. Wenn Ihr Hund leicht reisekrank wird, füttern Sie ihn 8-10 Stunden bevor Sie losfahren nicht mehr. Geben Sie bei langen Fahrten nur kleine Mengen Futter. Wasser sollte jedoch immer zur Verfügung stehen. Bremsen und Beschleunigen Sie vorsichtig und fahren Sie auf kurvige Strassen etwas langsamer. Ihr Tierarzt kann evt. ein Mittel gegen Reisekrankheit verschreiben.

Achten Sie auf die Sicherheit Ihres Hundes im Auto. Hunde sind auf dem Vordersitz nicht zugelassen, können aber auf dem Rücksitz oder im Kofferraum sitzen. Kleine Hunde können in einer Hundebox transportiert werden, die am Sitz angeschnallt werden kann. Größere Hunde müssen ein Geschirr tragen, das am Sicherheitsgurt befestigt wird oder sie können mit einer Kiste oder einem Gitter verhindern, dass er den Kofferraum verlässt. So sind Sie und Ihr Hund einerseits bei einem Unfall sicher, und andererseits werden Sie nicht von Ihrem Hund beim Fahren abgelenkt. Für alle Transportmöglichkeiten gilt; gewöhnen Sie Ihren Hund rechtzeitig an Transportbox, Geschirr und/oder Korb im Auto und üben Sie auf kleinen Strecken.

Während langer Autofahren gilt, machen Sie regelmässig Pausen. Lassen Sie ihren Hund bewegen und ausreichend frisches Wasser trinken. Vielleicht finden Sie neben der Autobahn eine Möglichkeit um ein Stückchen spazieren zu gehen.

Lassen Sie ihren Hund niemals alleine im Auto. Hunde können nicht schwitzen und auch bei milden Temperaturen kann es im Auto schnell zu heiss für ihren Hund werden. Dies kann tödlich enden.


Reisen mit den Flugzeug

Wenn Sie in den Urlaub fliegen, erkundigen Sie sich bei der Fluggesellschaft über die Vorschriften für den Hundetransport. Ausserdem müssen die Einreisebestimmungen Ihres Ziellandes und der Länder in denen Sie evt. einen Zwischenstopp machen beachtet werden.

Wenn Sie Ihren Hund mit dem Flugzeug transportieren möchten sollten Sie Ihren Flug rechtzeitig buchen. Die Anzahl der Tiere per Flug ist häufig begrenzt. Hunde bis ca. 8 kg (incl. Transportbehälter) dürfen noch in der Kabine mitfliegen. Grössere Tiere werden in speziellen Flugboxen im Gepäckraum befördert. Die Fluggesellschaft kann Sie über alle Details zum Transport von Hunden informieren.